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Spielbericht

Saison 2016
himmeblau Freizeitliga
Gespielt am08.05.2016 um 14:00 Uhr
Zustand:blumig
Schiedsr.:Bauer Christian
3. Spieltag
AC Barolo-Lucky Rangers
5
:
Trikot
1
TorTorAltamura Giovanni
TorTorFasching Josef
TorÖzgenc Kutluay
Tor( A ) Micic Denis
gelbe KarteLichtenthäler Karsten
AssistSchrank JosefStern
 
Spielverlauf
0:1
2. Min.
Tor
( A ) Micic Denis
Schrank Josef
Ausgehend von einer schönen Kombination kommt der Ball direkt zu Denis, der nicht lange fackelt und trocken zur Führung einschiebt
Tor
Altamura Giovanni
1:1
11. Min.
Tor
Fasching Josef
2:1
28. Min.
30. Min.
wechsel
Reimer Matthias
Eckleder Mario
Matthias wurden die warmen Temperaturen zum Verhängniss ;-)
33. Min.
gelbe Karte
Lichtenthäler Karsten
Foulspiel
Halbzeit:2 : 1
46. Min.
wechsel
Weiß Christian
Huber Franz-Xaver
Chris war konditionell heute nicht auf der Höhe :-)
50. Min.
wechsel
Schiller Daniel
Lerche Simon
Platzwunde am Kopf von Daniel nach einem Kopfballduell.
Tor
Altamura Giovanni
3:1
65. Min.
Tor
Özgenc Kutluay
4:1
74. Min.
Tor
Fasching Josef
5:1
86. Min.
Stern
Schrank Josef
Dreh und Angelpunkt im Mittelfeld und unermüdlicher Einsatz bis zum Schluss.
Kommentar von AC Barolo
Wenn man auch nach dem Anpfiff noch in der frühsommerlichen Sonne vor sich hin dösen möchte, sollte man dem Gegner besser Bescheid geben. Nicht wissend, dass unsere halbe Mannschaft noch in aller Ruhe das Muttertags-Mittagessen zu verdauen trachtete, legten die Lucky Rangers los wie die Feuerwehr. Und so war der dritte Spieltag keine drei Minuten alt, als wir 0:1 hinten lagen.

Da guckten wir erstmal bedröppelter als die knöchelhoch stehenden Löwenzahnblümchen auf den Außenbahnen. (Man gerät aber auch in verträumte Stimmung, auf so einer adretten Blumenwiese…) Diese anfängliche Selbstnarkotisierung währte gottlob nur so lange, bis mit Martin Steinigeweg unser altbewährter Ruhepol aufs Feld schritt. Klingt erstmal widersprüchlich, macht aber Sinn, wenn man weiß, dass sich unserere Tiefschlafphase in chaotischen Laufwegen niederschlug. Naja, nennen wir es lieber „Spaziergänge“. Fehlte nur noch jedermanns Mutti an der Hand, dann hätte das ein betulicher, wenngleich für den Tabellenstand empfindlicher Nachmittag werden können. So kam Martin, und mit ihm kamen langsam Ordnung und bald ein Freistoß – gute 20 Meter vor des Gegners Tor. Giovannis feines Füßchen schlenzte den Ball ins rechte Kreuzeck. Zu diesem Zeitpunkt ein glücklicher Ausgleich.

Immerhin rief er uns ins Gedächtnis, dass es sich hierbei um einen Sport handelt, den wir für gewöhnlich recht ordentlich beherrschen. Nach und nach machten wir uns also daran, dies auch die Luckys spüren zu lassen. Die das keineswegs klaglos hinzunehmen gedachten! Besonders Josef Schrank und der das gesamte Spiel über Kilometer fressende Denis Micic kreisten immer wieder durch unsere Reihen wie Stabmixer mit Nuklearantrieb. Allein, es haperte am Abschluss, und wir haben da hinten ja auch einen Greifer, der sich nahezu heldenhaft ins Getümmel wirft.

Die wirkliche Wende leiteten die Luckys aber unglücklich selbst ein. Vom Libero aus landete der Ball bei unserer Tormaschine Sepp Fasching. Der sagt naturgemäß nicht Nein zu solchen Einladungen und erzielte die Führung. (Ein wenig weniger sagen sollten indes Spieler, die augenscheinlich unter dem Tourette-Syndrom leiden, diese Anmerkung sei erlaubt. Solche völlig grundlosen, in der Wortwahl beschämenden Schimpftiraden wie da einer zwischenzeitlich übers Feld grölte, bringen Unruhe in ein Spiel, das abgesehen davon ein Pottpourri fairer Gesten war, hüben wie drüben.)

In der zweiten Halbzeit schien den Luckys langsam aber sicher die Kraft auszugehen. Doch Obacht, auch wer auf Reserve fährt, kann ab und an den Turbo zünden! Und wenn sie es denn taten, hatten sie den Überraschungsmoment prompt auf Ihrer Seite. Zwei, drei mal erflitzte sich das Team eine erkleckliche Überzahl an und sogar in unserem Sechzehner. Was fehlte waren Glück und Kaltschnäuzigkeit. Jene Kaltschnäuzigkeit, die Giovanni schließlich an den Muttertag legte, nachdem Gästetorwart Neil Sarbakan einen Tick zu spät dran war gegen unseren heranseilenden Sepp Fasching.

So eine Zweitore-Führung, 25 Minuten vor Schluss, die verleiht natürlich mehr Flügel als österreichisches Zuckerwasser. Da lässt vor lauter neuer Kraft aber offensichtlich auch die Konzentration nach. Den Sack hätten wir schon ein paar Mal zumachen können, ehe sich Kutluay binnen Minuten vom Chancentod zum Goalgetter wandelte. Lohnt sich doch, den Kopf nicht hängen zu lassen! Den Schlusspunkt durfte dann wieder der setzen, der seinen Kopf grundsätzlich weit, weit oben trägt: Unser Leuchtturm Sepp. Von den Beinen gesäbelt trat er eigenfüßig zum Elfmeter an, drin war die Pille.

Während wir uns freuen, wie schnell sich unsere Neuzugänge auch spielerisch einleben, können wir Euch, liebe Luckys nur ein: „weiter so“ zurufen. Das Ergebnis hätte nicht unbedingt so deutlich ausfallen müssen. Danke für das äußerst faire Spiel, gleichzeitig ein Danke an Schiedsrichter Christian Bauer. Und, besonders wichtig, die besten Wünsche an den hoffentlich reibungslos genähten…
Kommentar von Lucky Rangers
Viel vorgenommen haben wir uns für dieses Spiel. Ziel war es die spielstarke Mannschaft von Barolo nicht kombinieren zu lassen. Das gelang uns in der ersten Hälfte auch wirklich gut. Wir machten es Barolo schwer ins Spiel zu kommen. Unglücklicherweise machte Goalie Nail beim Ausgleich nicht die beste Figur, und Rico wurde der stumpfe Rasen zum Verhängniss, als er als letzter Mann über den Ball stolpert. Ansonsten folgten wir unserer taktischen Marschrichtung und ließen kaum Chancen zu.

Ansonsten ist dem Bericht von Barlo absolut nichts hinzuzufügen. Knackpunkt in der zweiten Hälfte war sicherlich der Elfmeter zum 3:1.

Jetzt war zu erkennen, dass die Mannschaft die Laufbereitschaft der ersten Hälfte nicht über 90 Minuten auf das Spielfeld bringen kann. Ab diesem Zeitpunkt war bei uns schon viel Dampf aus dem Kessel. Was natürlich auch an den warmen Temperaturen gelegen haben könnte.

Danke an Barolo für das äußerst faire Spiel, und an Christian Bauer fürs pfeifen.

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